Ibiza und Formentera, bei den Inseln der spanischen Balearen denken wohl viele immer noch an die Partymeilen im Stil von Ballermann und Co, wo sich Jugendliche bis in die Morgenstunden hinein beim feiern treffen. Die Meisten vergessen dabei aber, daß diese Inseln sehr viel mehr zu bieten haben, als Clubs und Bars für junge Erwachsene.
Es beginnt schon damit, daß man nur etwas abseits der größeren Orte gehen muss, um ursprüngliche Natur zu sehen und die Ruhe genießen zu können. Die Insel Ibiza gehört zusammen mit Formentera und anderen, kleineren Inseln zur sogenannten Inselgruppe der Pityusen. Ibiza hat knapp 120.000 Einwohner, Hauptort ist Ibiza Stadt und das kleinere Formentera hat etwas um die 9000 Bewohner. Die Amtssprache ist Spanisch und Kastilisch, dessen Dialekt auf Ibiza aber Ibizenko genannt wird. Auf Ibiza gibt es den internationalen Flughafen Aeroport d’Eivissa Sant Josep, von dem aus eine Autobahn nach Ibiza Stadt existiert. Seit den 70uger Jahren haben viele Touristen die Inseln füsr sich entdeckt, dementsprechend ist der Tourismus die Haupteinnahmequelle der Inselbewohner. Die lange Geschichte der Insel hat ihre Spuren hinterlassen. So gibt es im Norden die Höhle Es Culleram, Nahe der Stadt San Vincente de sa Cala, wo der phönizischen Göttin Tanit geopfert wurde, oder man besucht die punisch/karthagische Nekropole Puig des Molins, ein Gräberfeld mit über 4000 Bestattungen, wohl auch ein exklusiver Bestattungsort, den auch Fürsten nutzten. Sehenswert ist auch die gothische Kathedrale Maria de Las Nieves in Ibiza, das mit seinen Wurzeln bis ins 14. Jahrhundert zurrück reicht.
Wenn man einen Ausflug in die Natur unternehmen will, dann sollte man zur Cala Benirras gehen, wo man auch einen herrlichen Sonnenuntergang betrachten kann. Oder man geht im Bereich der Ses Salinas im Süden der Insel wandern, wo früher Salz gewonnen wurde. Heute gehört die Region zum Weltnatturerbe der Unesco. Was die persönliche Unterhaltung betrifft, gibt es auf Ibiza einen der größten Clubs der Welt, das Privilege, wo bis zu 10.000 Personen hineinpassen. Daneben gibt es viele andere Clubs, wie das Space oder das Pacha, wo man sich vergnügen kann. Auf Formentera liegt die Sache ähnlich, und die Strände hier sind größtenteils noch frei und unverbaut. Zwischen den Inseln gibt es einen regelmässigen Fährverkehr. Sehenwswert ist dort zum Beispiel der Hippiemarkt auf der La Mola Hochebene, auch mit Künstlern und Live Musik. Sehenswert sind auch die Leuchttürme am Cap de Barbariar, der das einzige Gebäude weit und breit, oder der Leuchtturm La Mola, der sogar in die geschichten von Jules Verne einezogen wurde und von wo aus man nach Afrika schauen kann. Man sollte auch das Museum in San Francisco besuchen, das sich mit der lokalen Geschichte befasst. Man sollte auch nicht die Tropfsteinhöhlen von Xeroni verpassen, die einen wunderbaren Anblick auf die Natur bieten.
Man sieht also, beide Inseln haben abseits der Partymeilen auch einiges zubieten und ein Urlaub dort lohnt sich. Buchen Sie jetzt!